Erste Saison-Niederlage für die Cottbus Crayfish

Das Spitzenspiel in der Football-Regionalliga Ost-Nord fand am Wochenende im Berliner Poststadion statt. Hier trafen die Berlin Adler auf die Cottbus Crayfish. Das Fooball-Spiel der Tabellenspitze sollte ein vielversprechendes Match werden. Beide Teams und ihre Fans fieberten dem Aufeinandertreffen sehnsüchtig entgegen. Zum Game-Day am 25. Mai besuchten circa 400 Gäste das Stadion Berlin Moabit. So motiviert und zuversichtlich begannen die beiden Mannschaften pünktlich um 16.00 Uhr Ortszeit ihr Spiel.


Wichtiger Kampf um die Tabellenspitze

Berlin Adler gegen Cottbus Crayfish im Poststadion

Für jedes Team ging es an diesem Tag um viel, wie zum Beispiel: Den Platz an der Tabellenspitze. Die Berlin Adler zeigten sich am Match-Tag äußerst ehrgeizig, da es für sie um mehr geht, als nur einen der ersten Plätze in der Regionalliga. Nachdem sie in nur zwei Jahren, aus der GFL in die 3. Liga abgestiegen sind, wollen sie diese natürlich auch schnellstmöglich wieder verlassen. Aus finanzieller und sportlicher Sicht ein absolut wichtiges Ziel. Aber auch die Cottbus Crayfish streben den Aufstieg in die GFL 2 an. Und eins ist sicher, sie sind heiß. Dementsprechend geladen, waren beide Teams von der ersten Spielminute an.


Dynamischer Spielbeginn für Cottbus Crayfish

Cottbus und Berlin visieren den Aufstieg in die GFL 2 an

Die Lausitzer starteten ihren ersten Drive in der Defense, welchen sie relativ zügig durch eine Interception durch ihre Nummer 23 beenden konnten und ihr Offense Team erstmalig auf das Spielfeld schicken konnten. Perfekter hätte ein Spiel kaum beginnen können. Die anfängliche Euphorie reichte nicht für die Eroberung der gegnerischen Spielhälfte aus und der Ball ging ohne Punkte zurück an die Gastgeber. Zu Beginn des zweiten Quarter, verabschiedeten die Berlin Adler ihre Offense, mit einem Punt-Return vom Feld. Erneut startete Cottbus einen offensiven Lauf von der eigenen 35-Yard-Linie. Dieser wurde kurz darauf durch eine Interception von Berlins #20 gestoppt. Von nun an sollte sich der Spielverlauf drastisch ändern.


Berlin Adler übernehmen die Kontrolle über das Spiel

Berlin Adler haben das Spiel im Poststadion klar dominiert

Ab diesem Zeitpunkt lag das Spiel in den Händen der Berlin Adler. Mit einem zielgerichteten Blick in die Endzone des Gegners, verwandelten sie ihren Drive in einen Touchdown. Das Scoreboard zeigte nun 6:0 (PAT Not Good). Nachdem missglückten Field-Goal Versuch kam es zu einer Rangelei, bei der ein Spieler der Adler nach Ende des Spielzuges, John Marc Friedrich (#65) unnötig festhielt und sich dieser wehrte. Daraufhin entschieden die Ref’s, beide Spieler zu disqualifizieren. John Marc nahm diese Entscheidung sehr emotional auf und wir empfanden dieses Vorgehen der Schiedsrichter auch recht fragwürdig. Auch der nächste Zug der Cottbusser reichte nicht für ein erfolgreiches Weiterkommen aus. Die Berliner hatten das Spiel weiterhin fest im Griff, der nächste Touchdown fiel und katapultierte die Anzeigetafel auf 14:0 (2 Extrapunkte). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Crayfish ihre ersten drei Punkte durch ein Field Goal verdienen.


Bittere zweite Halbzeit für Cottbus Crayfish

Cottbus Crayfish haben bis zum Ende gekämpft, leider ohne Erfolg

Die zweite Halbzeit beginnt mit den Crayfish in der Offense und genauso bitter wie ihr Anfang, sollte sich der weitere Spielverlauf gestalten. Die Adler konnten einen Pass vom Quarterback David Vega in eine Interception verwandeln und nutzten diese umgehend für einen Touchdown. Spielstand: 20:3 (PAT Not Good). Die Cottbuser Defense konnte im Gegensatz zur eigenen Offense, wenige Erfolge für sich verbuchen, indem sie einige Spielzüge der Berlin Adler stoppen konnten. Dennoch war seit geraumer Zeit bei den Flusskrebsen der Wurm drin. Die Berliner konnten im weiteren Spielverlauf einen weiteren Touchdown erzielen. Der neue Spielstand: 26:03 (PAT Not Good) und dieser sollte schlussendlich auch der Endstand sein.


Fazit des Spiels

Bittere Niederlage für Cottbus – das Team blickt aber zuversichtlich nach vorn

Auch wenn es für Cottbus nicht ganz wie gewünscht lief, zum Aufmuntern ist zu sagen, dass die Jungs bis zum Abpfiff würdig gekämpft haben. Crayfish hatten einen sehr starken und motivierten Gegner und mussten am Ende des Spiels, vier Touchdowns und drei Interceptions der Gegner hinnehmen. Die Berlin Adler wussten eben auch ganz genau, was sie wollten und konnten ihr Ziel in dieser Partie eindeutig besser umsetzen. Allerdings gibt es noch zu erwähnen, dass die Berlin Adler in ihren vorherigen Spielen mit 56:0 und 70:13 gewonnen haben, von daher sehen wir dieses Spiel mal nicht als Niederlage, sondern als Gewinn für die Crayfish mit nur Endstand 26:3 Punkten.


Zitat: “Ein Team lernt wenig vom Sieg, aber viel von einer Niederlage!”

Und genau aus diesem Grunde schauen wir nun, nach der ersten Saison-Niederlage, voller Zuversicht auf das erste Heimspiel von Cottbus Crayfish. Am 1. Juni empfangen die Cottbuser hier die Spandog Bulldogs zum nächsten Match in der oberen Tabellenhälfte.



>