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MTV 1860 Altlandsberg gewinnt in Lübbenau: Nach der Pause dreht der MTV auf

Vier Spiele, vier Siege: Der MTV 1860 Altlandsberg setzt seinen starken Start in die Regionalliga Ostsee-Spree fort. Bei der TSG Lübbenau 63 entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene und teilweise zähe Partie. Nach dem knappen 12:11 zur Halbzeit kam Altlandsberg jedoch mit deutlich mehr Energie aus der Kabine und gewann am Ende souverän mit 30:21. Besonders Marcus Schwiderski erwischte mit zehn Treffern einen richtig starken Abend.

Für uns hieß es also wieder: GROUNDHOPPING! 🤾‍♂️

Diesmal führte uns der Weg in die Gelb-Blau-Arena nach Lübbenau. Natürlich nicht einfach nur, um irgendein Handballspiel zu sehen. Mit dem MTV 1860 Altlandsberg stand schließlich einer unserer Partner auf der Platte.

Und wir bekamen ein Spiel zu sehen, das zwei ziemlich unterschiedliche Gesichter hatte.

Regionalliga Ostsee-Spree: TSG Lübbenau 63 gegen MTV 1860 Altlandsberg

TSG Lübbenau 63 – MTV 1860 Altlandsberg 21:30 (11:12)
Wettbewerb: Regionalliga Ostsee-Spree Männer
Spieltag: 4. Spieltag
Datum: 26. September 2026
Spielort: Gelb-Blau-Arena Lübbenau

Der MTV war mit einem starken Saisonstart im Rücken nach Lübbenau gereist.

Doch wer einen lockeren Durchmarsch erwartete, bekam zumindest in den ersten 30 Minuten etwas völlig anderes zu sehen.

Lübbenau hielt dagegen.

Und wie.

Ausgeglichener Beginn in der Gelb-Blau-Arena

Die Partie begann komplett auf Augenhöhe.

1:0 für Lübbenau.

1:1.

2:1.

2:2.

3:2.

3:3.

Schon die ersten Minuten zeigten ziemlich deutlich, wohin die Reise zunächst gehen sollte.

Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.

Nach knapp zehn Minuten führte Altlandsberg mit 5:4, kurz darauf glich Lübbenau per Siebenmeter wieder zum 5:5 aus.

Es war kein Spiel, bei dem eine Mannschaft die andere mit hohem Tempo überrollte.

Ganz im Gegenteil.

Beide Teams ließen Möglichkeiten liegen, es fehlte phasenweise etwas an Tempo und Konsequenz und so entwickelte sich eine eher zähe erste Halbzeit.

Viele liegengelassene Chancen auf beiden Seiten

Gerade offensiv wäre für beide Mannschaften deutlich mehr möglich gewesen.

Das zeigt auch der Spielverlauf.

Nach knapp 17 Minuten stand es gerade einmal 8:8.

Mehrere Minuten später hatte sich daran noch immer nichts geändert.

Lübbenau vergab in dieser Phase unter anderem einen Siebenmeter, während auch Altlandsberg seine Möglichkeiten nicht konsequent genug nutzte.

Nach 22:48 Minuten brachte Malte Paschke die Gastgeber mit 9:9 wieder auf Augenhöhe.

Kurz darauf erhöhte Lübbenau sogar auf 10:9.

Doch der MTV blieb dran.

Leon Erdmann traf zum 10:10 und nach einem weiteren Siebenmetertor der Gastgeber antwortete Altlandsberg ebenfalls von der Siebenmeterlinie.

11:11.

Kurz vor der Pause war dann Tim Ermling zur Stelle und brachte den MTV mit 12:11 in Führung.

Das war gleichzeitig der Halbzeitstand.

11:12 zur Pause – noch alles offen

Nach 30 Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen.

11:12 aus Sicht der TSG Lübbenau.

Ein Tor Unterschied.

Mehr nicht.

Das Ergebnis passte ziemlich gut zu dem, was wir in der ersten Hälfte gesehen hatten.

Ausgeglichen.

Umkämpft.

Aber auch mit einigen liegengelassenen Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Die Partie brauchte irgendwie einen Impuls.

Und den fand nach der Pause vor allem eine Mannschaft.

Der MTV 1860 Altlandsberg. 🔥

Altlandsberg kommt völlig verändert aus der Kabine

Nach Wiederanpfiff begann die Partie zunächst ähnlich eng.

Marcus Schwiderski erhöhte auf 13:11 für den MTV, Lübbenau antwortete.

Schwiderski traf erneut.

Wieder kam Lübbenau zurück.

Und nach 36:24 Minuten stand es tatsächlich:

13:13.

Alles wieder auf Anfang.

Wer zu diesem Zeitpunkt in der Gelb-Blau-Arena saß, konnte kaum ahnen, wie deutlich das Ergebnis am Ende noch werden sollte.

Denn jetzt begann die stärkste Phase des MTV.

Aus 13:13 wird innerhalb weniger Minuten ein 13:18

Yannik Scheffel erzielte das 14:13.

Max Winkler legte nach.

Wieder Scheffel.

Tim Ermling.

Und noch einmal Ermling.

13:18!

Innerhalb von weniger als fünf Minuten hatte Altlandsberg aus einem ausgeglichenen Spiel eine Fünf-Tore-Führung gemacht.

BÄÄÄM! 🔥

Plötzlich war richtig Zug im Altlandsberger Spiel.

Die Chancen wurden konsequenter genutzt und vor allem gelang es dem MTV nun, Lübbenau immer stärker unter Druck zu setzen.

Genau diese Phase sollte rückblickend einer der entscheidenden Abschnitte der Partie werden.

Lübbenau versucht noch einmal zurückzukommen

Ganz erledigt war das Spiel allerdings noch nicht.

Die Gastgeber gaben sich nicht auf und kämpften sich noch einmal heran.

Tim Ehmke und Malte Paschke verkürzten auf 15:19.

Kurz darauf stand es sogar nur noch 16:19.

Drei Tore Unterschied.

Lübbenau war also wieder ein Stück näher dran.

Doch Altlandsberg ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

Und genau das war an diesem Abend vielleicht einer der größten Unterschiede zur ersten Halbzeit.

Der MTV spielte seinen Stiefel jetzt weiter.

Der MTV setzt sich entscheidend ab

Yannik Scheffel traf zum 20:16.

Marcus Schwiderski zum 21:16.

Tim Ermling zum 22:17.

Schwiderski zum 23:17.

Ermling zum 24:17.

Und Ferdinand Grünig schließlich zum:

25:17.

Damit war aus dem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung wieder ein Polster von acht Treffern geworden.

Die Partie war nun endgültig in Altlandsberger Hand.

Auch in den letzten Minuten blieb der MTV konsequent.

Schwiderski traf zum 26:18.

Scheffel zum 27:19.

Ermling zum 28:20.

Ferdinand Grünig erzielte das 29:21.

Und praktisch mit der Schlusssirene setzte Maximilian Hawaleschka den Schlusspunkt.

21:30.

Auswärtssieg!

Die zweite Halbzeit macht den Unterschied

Eine Statistik erzählt die Geschichte dieses Spiels besonders schön.

1. Halbzeit: 11:12

2. Halbzeit: 10:18

Altlandsberg gewann die zweiten 30 Minuten also mit acht Toren Unterschied.

Das ist schon eine Ansage.

Vor allem wenn man bedenkt, dass die Partie beim 13:13 in der 37. Minute noch vollkommen offen war.

Ab diesem Zeitpunkt erzielte Altlandsberg 17 Tore, Lübbenau dagegen nur noch acht.

Genau dort kippte das Spiel endgültig zugunsten des MTV.

Lübbenau fast zehn Minuten ohne Treffer

Interessant ist auch eine Phase rund um die Halbzeit.

Nach dem Lübbenauer Treffer zum 11:10 in der 24:34 Minute dauerte es bis zur 34:21 Minute, ehe die Gastgeber wieder aus dem Spiel heraus trafen.

Dazwischen lagen fast zehn Minuten ohne Lübbenauer Tor.

Altlandsberg nutzte diese Phase, um aus einem Rückstand eine Führung zu machen und nach der Pause langsam die Kontrolle zu übernehmen.

Später folgte mit dem Lauf vom 13:13 zum 13:18 die nächste starke Phase des MTV.

Gerade diese Serien zeigen, wie gut Altlandsberg es schaffte, sich nach einer eher trägen ersten Hälfte in die Partie hineinzubeißen.

Marcus Schwiderski mit zehn Toren

Der auffälligste Werfer des Abends trug das Altlandsberger Trikot.

Marcus Schwiderski erzielte zehn Treffer. 🔥

Und dabei ist noch eine Zahl bemerkenswert:

Keiner seiner zehn Treffer war ein Siebenmeter.

Schwiderski erzielte damit ein Drittel aller Altlandsberger Tore aus dem Feld.

Vor allem in wichtigen Phasen war er zur Stelle.

Er traf unter anderem zum 3:3, 4:3, 5:4 und 8:7 und übernahm auch in der entscheidenden zweiten Hälfte immer wieder Verantwortung.

Ein richtig starker Auftritt.

Ermling und Scheffel ebenfalls mit starkem Abend

Doch dieser Auswärtssieg war keineswegs eine One-Man-Show.

Tim Ermling kam auf starke sieben Treffer. Zwei davon erzielte er per Siebenmeter.

Yannik Scheffel steuerte weitere fünf Tore bei.

Damit erzielten Schwiderski, Ermling und Scheffel zusammen:

22 der 30 Altlandsberger Treffer.

Dazu kamen drei Tore von Max Winkler, zwei von Ferdinand Grünig sowie jeweils ein Treffer von Maximilian Hawaleschka, Tim Ole Neumann und Leon Erdmann.

Malte Paschke bester Werfer der TSG Lübbenau

Auf Lübbenauer Seite war Malte Paschke mit fünf Treffern erfolgreichster Torschütze.

Bennet Heine kam auf drei Tore.

Lucas Huskobla, Daviti Koriauli, Felix Mielke, Sanak Elshekh und Tim Ehmke erzielten jeweils zwei Treffer.

Gerade in der ersten Hälfte funktionierte bei den Gastgebern vieles gut genug, um Altlandsberg permanent unter Druck zu halten.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der TSG allerdings nicht mehr, die Altlandsberger Offensive dauerhaft zu stoppen.

Auch vom Siebenmeterpunkt blieb einiges liegen

Dass offensiv auf beiden Seiten noch Luft nach oben war, zeigt auch die Siebenmeterstatistik.

Lübbenau bekam sechs Siebenmeter, verwandelte davon aber nur drei.

Altlandsberg trat dreimal von der Siebenmeterlinie an und traf zweimal.

Zusammen blieben damit vier von neun Siebenmetern ungenutzt.

Gerade in einer ersten Hälfte, in der es lange nur um ein oder zwei Tore hin und her ging, hätten solche Situationen durchaus einen Unterschied machen können.

Eine Disqualifikation bringt den MTV nicht aus dem Rhythmus

Eine weitere auffällige Szene gab es in der 44. Minute.

Leon Erdmann wurde in der 43:51 Minute disqualifiziert.

Zu diesem Zeitpunkt führte Altlandsberg mit 19:13.

Doch auch davon ließ sich der MTV nicht aus der Spur bringen.

Lübbenau verkürzte anschließend zwar noch einmal auf 16:19, doch danach setzte sich Altlandsberg erneut ab und entschied die Partie endgültig.

Auch das spricht für die Ruhe, die der MTV in der zweiten Hälfte ausgestrahlt hat.

Vier Spiele, vier Siege für den MTV 1860 Altlandsberg

Und dann ist da natürlich noch die Bilanz nach diesem Spieltag.

Vier Spiele. Vier Siege.

Für den MTV 1860 Altlandsberg geht damit ein richtig starker Saisonstart weiter.

Dabei war gerade das Spiel in Lübbenau ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht 60 Minuten glänzen muss, um am Ende deutlich zu gewinnen.

Die erste Hälfte war eng.

Teilweise träge.

Auf beiden Seiten wurden Möglichkeiten liegen gelassen.

Aber nach der Pause fand Altlandsberg die richtigen Lösungen.

Und als der MTV einmal ins Rollen kam, konnte Lübbenau nicht mehr entscheidend dagegenhalten.

Aus einem 13:13 wurde innerhalb kürzester Zeit ein 13:18.

Aus einem zwischenzeitlichen 16:19 wurde ein 17:25.

Und aus einer komplett offenen Partie wurde am Ende ein deutlicher 30:21-Auswärtssieg.

Für uns wieder ein besonderer Groundhopping-Abend

Natürlich betrachten wir solche Spiele bei Vi Tva Sports inzwischen auch aus einer ganz besonderen Perspektive.

Wir begleiten den MTV 1860 Altlandsberg als Ausrüster und Teamsportpartner – und entsprechend ist es für uns immer wieder etwas Besonderes, die Mannschaft auf der Platte zu sehen.

Gerade auswärts bekommt man dabei noch einmal einen anderen Blick auf eine Mannschaft.

Andere Halle.

Andere Atmosphäre.

Andere Voraussetzungen.

Aber dieselben Trikots und dieselben bekannten Gesichter auf der Platte.

Für uns gehört genau das zur Partnerschaft dazu.

Wir möchten nicht einfach Sportbekleidung liefern und anschließend auf den nächsten Auftrag warten.

Wir wollen Vereine begleiten.

Wir wollen Spiele erleben.

Wir wollen die Menschen kennenlernen, die unsere Trikots tragen.

Und wir wollen mitbekommen, welche Geschichten in diesen Trikots geschrieben werden.

An diesem Abend in Lübbenau war es eben die Geschichte einer zunächst zähen Partie, die Altlandsberg nach der Pause komplett auf seine Seite gezogen hat.

Fazit: Nach der Pause war der MTV nicht mehr zu stoppen

Am Ende steht ein verdienter 30:21-Auswärtssieg des MTV 1860 Altlandsberg bei der TSG Lübbenau 63.

Die erste Halbzeit war ausgeglichen und alles andere als spektakulär.

11:12.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild.

Altlandsberg wurde konsequenter, fand offensiv immer bessere Lösungen und setzte sich insbesondere ab dem 13:13 entscheidend ab.

Marcus Schwiderski ragte mit zehn Treffern heraus, Tim Ermling und Yannik Scheffel lieferten mit sieben beziehungsweise fünf Toren ebenfalls richtig starke Zahlen.

Und das Wichtigste?

Vier Spiele. Vier Siege.

Der Start in die Regionalliga Ostsee-Spree kann sich definitiv sehen lassen. 🔥

Für uns war es wieder ein richtig schöner Handballabend mit unserem Partnerverein.

Danke für den Abend, MTV – und bis ganz bald wieder in der Erle! ❤️🤝

BÄÄÄM! 🔥

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